Wie werden Kunststoffplatten farbig und was ist bei der Oberfläche zu beachten? Der Ratgeber erklärt den Unterschied zwischen durchgefärbt und oberflächengefärbt sowie die Möglichkeiten zum Lackieren, Streichen und Folieren.
Kunststoffplatten können vollständig durchgefärbt sein, eine farbige Deckschicht besitzen oder erst nachträglich gestaltet werden. Der Unterschied ist nicht nur optisch wichtig: Er entscheidet auch darüber, wie Schnittkanten aussehen, wie auffällig Kratzer sind und ob sich die Oberfläche später lackieren, streichen oder folieren lässt.
In diesem Ratgeber erklären wir, wie farbige Kunststoffplatten hergestellt werden, woran sich durchgefärbte und oberflächengefärbte Platten unterscheiden und welche Möglichkeiten es gibt, eine schwarze oder weiße Platte nachträglich farbig zu gestalten.
Die Farbe einer Kunststoffplatte kann bereits während der Herstellung entstehen oder erst später auf die fertige Oberfläche aufgebracht werden. Welche Methode verwendet wird, hängt vom Kunststoff, vom gewünschten Erscheinungsbild und vom Aufbau der Platte ab.
Weiße Platten sind ebenfalls farbig pigmentiert, denn die natürliche Farbe der meisten Kunststoffe ist nicht weiß sondern eher milchig, trüb.
Farbige Platten mit Transparenz sind überlicherweise vollständig durchgefärbt um eine gleichmäßige Farbwirkung über die gesamte Fläche zu erzielen.
Bei einer durchgefärbten Platte werden Farbpigmente bereits vor der Formgebung mit dem Kunststoff vermischt. Häufig kommt dafür ein sogenanntes Masterbatch zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein konzentriertes Gemisch aus Farbpigmenten und einem passenden Trägermaterial.
Das Farbkonzentrat wird dem Kunststoffgranulat in einer festgelegten Menge beigemischt. Beim Aufschmelzen verteilen sich die Pigmente in der Kunststoffmasse. Anschließend wird das Material beispielsweise durch Extrusion zu einer Platte geformt.
Die Farbe befindet sich dadurch nicht nur auf der sichtbaren Oberfläche, sondern im gesamten Plattenquerschnitt.
Nicht jede farbige Platte ist vollständig durchgefärbt. Bei mehrschichtigen Produkten kann lediglich die äußere Deckschicht den gewünschten Farbton besitzen. Der darunterliegende Kern kann aus einem andersfarbigen oder ungefüllten Material bestehen.
Eine solche Deckschicht kann bereits während der Plattenherstellung gemeinsam mit dem Kern erzeugt werden. Je nach Produkt sind auch aufgebrachte Beschichtungen, Dekorschichten oder Verbundfolien möglich.
Farbe kann außerdem nach der Herstellung auf die Oberfläche gelangen. Dazu gehören unter anderem:
Bei diesen Varianten bleibt der Plattenkern häufig unverändert. Die gewünschte Farbe oder das Dekor befindet sich nur auf der sichtbaren Seite.
Aluverbundpatten bestehen aus einem meist schwarzen Polyethylen-Kern und Alu-Deckschichten in unterchiedlichsten Farben und Dekoren.
Typisch HPL: Dekorpapier auf der Oberfläche und meist dunklem kern aus Kraftpapier die zu einer kompakten Platte verpresst werden.
Ob eine Platte vollständig durchgefärbt ist oder nur eine farbige Oberfläche besitzt, wird besonders bei der Bearbeitung sichtbar.
Bei einer durchgefärbten Kunststoffplatte sind die Farbpigmente im gesamten Material verteilt. Schnittkanten und Bohrungen zeigen deshalb grundsätzlich denselben Farbton wie die Platte.
Bei einer oberflächengefärbten Platte wird die Optik durch eine Deckschicht, Beschichtung, Bedruckung oder Folie erzeugt. Wird diese Schicht durchtrennt oder beschädigt, kann der andersfarbige Kern sichtbar werden.
| Eigenschaft | Durchgefärbt | Oberfläche farbig | |
|---|---|---|---|
| Schnittkante | Meist annähernd gleicher Farbton wie die Oberfläche | Der Kern kann eine andere Farbe besitzen | |
| Bohrungen und Ausschnitte | Farbe bleibt auch im Plattenquerschnitt sichtbar | Die andersfarbige Trägerschicht kann sichtbar werden | |
| Kratzer | Kleinere Kratzer fallen häufig weniger stark auf | Tiefere Kratzer können den Untergrund freilegen | |
| Nachbearbeitung | Optisch meist unkomplizierter | Schnittkanten und Beschädigungen müssen stärker berücksichtigt werden | |
| Farbauswahl | Auf die verfügbaren Materialfarben begrenzt | Große Auswahl an Farbtönen, Mustern und Dekoren möglich | |
| Spätere Änderung | In der Regel nur durch Lackierung oder Folierung | Die vorhandene Deckschicht kann je nach Aufbau überarbeitet oder ersetzt werden |
Hinweis: Durchgefärbt bedeutet nicht automatisch, dass Oberfläche und Schnittkante vollkommen identisch aussehen. Oberflächenstruktur, Glanzgrad und Lichteinfall können die Farbwahrnehmung verändern.
Bei der Auswahl einer farbigen Platte sollte nicht nur der gewünschte Farbton betrachtet werden. Material, Oberfläche und Herstellungsverfahren beeinflussen, wie die fertige Platte später wirkt.
Ein Farbton kann auf einer glatten, glänzenden Oberfläche anders wirken als auf einer matten oder strukturierten Platte. Glänzende Flächen reflektieren Licht stärker, während matte Oberflächen meist ruhiger und gleichmäßiger erscheinen.
Auch die Umgebung beeinflusst die Wahrnehmung. Lichtfarbe, Schatten und benachbarte Materialien können dazu führen, dass derselbe Farbton heller, dunkler oder wärmer erscheint.
Auf sehr dunklen oder hochglänzenden Oberflächen können Staub, Fingerabdrücke und feine Kratzer deutlich sichtbar sein. Helle und matte Oberflächen wirken im Alltag häufig etwas unempfindlicher, können aber Verschmutzungen ebenfalls sichtbar zeigen.
Welche Oberfläche geeignet ist, hängt deshalb nicht nur von der gewünschten Farbe, sondern auch vom späteren Einsatz und der Beanspruchung ab.
Bei einer durchgefärbten Platte bleiben Schnittkanten optisch meist nah an der sichtbaren Oberfläche. Bei beschichteten oder mehrschichtigen Platten kann dagegen ein andersfarbiger Kern sichtbar werden.
Bei der Planung zu berücksichtigende Faktoren:
Bei späteren Ergänzungen können zwischen verschiedenen Produktionschargen geringe Farbabweichungen auftreten. Das gilt insbesondere, wenn bestehende und neue Platten unmittelbar nebeneinander montiert werden.
Für größere zusammenhängende Flächen empfiehlt es sich deshalb, die benötigte Menge möglichst gemeinsam zu bestellen und die Platten vor der Bearbeitung miteinander zu vergleichen.
Wichtig: Farbdarstellungen auf Bildschirmen sind nicht verbindlich. Helligkeit, Monitoreinstellungen und Umgebungslicht können den dargestellten Farbton deutlich verändern.
Eine vorhandene schwarze oder weiße Kunststoffplatte lässt sich grundsätzlich auf verschiedene Arten optisch verändern. Ob das dauerhaft funktioniert, hängt jedoch stark vom verwendeten Kunststoff und seiner Oberfläche ab.
Die drei häufigsten Möglichkeiten sind:
Keine dieser Methoden funktioniert automatisch auf jedem Kunststoff. Besonders glatte oder schwer benetzbare Oberflächen können dazu führen, dass Lacke und Klebstoffe nur schlecht haften.
Vor der Gestaltung sollte deshalb immer geklärt werden:
Hinweis: Egal ob streichen, lackieren oder Folieren: Ist eine Schutzfolie auf der Oberfläche, muss diese vorher abgezogen werden.
Beim Streichen oder Lackieren muss zwischen der Kunststoffplatte und der neuen Beschichtung eine ausreichende Haftung entstehen. Eine normale Wand- oder Holzfarbe ist dafür in der Regel nicht geeignet.
Je nach Kunststoff wird ein abgestimmtes System aus Reinigung, Vorbehandlung, Haftgrund und Decklack benötigt.
Staub, Fett, Silikon, Klebstoffreste und Pflegemittel können die Haftung erheblich beeinträchtigen. Die Platte muss deshalb vor der Bearbeitung vollständig sauber und trocken sein.
Das verwendete Reinigungsmittel muss mit dem Kunststoff verträglich sein. Aggressive Lösemittel können die Oberfläche angreifen, Spannungsrisse verursachen oder den Glanzgrad verändern.
Bei geeigneten Materialien kann ein gleichmäßiges, leichtes Anschleifen die Haftfläche vergrößern. Ob dies möglich und sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Platte ab.
Transparente, hochglänzende, beschichtete oder dekorative Oberflächen werden durch das Schleifen dauerhaft verändert. Deshalb sollte die Vorbereitung zunächst an einem Reststück oder einer unauffälligen Stelle getestet werden.
Viele Lacke haften nicht unmittelbar auf Kunststoff. Ein passender Kunststoffprimer oder Haftvermittler stellt die Verbindung zwischen Platte und Decklack her.
Dabei reicht die allgemeine Bezeichnung „für Kunststoff geeignet“ nicht immer aus. Der Haftgrund muss ausdrücklich zum vorhandenen Kunststoff und zum verwendeten Decklack passen.
Mehrere dünne Lackschichten ergeben meist eine gleichmäßigere Oberfläche als eine einzelne dicke Schicht. Jede Lage muss entsprechend den Herstellerangaben trocknen beziehungsweise aushärten.
Risiken bei zu dick aufgetragenem Lack
Beim Streichen mit Rolle oder Pinsel kann eine sichtbare Oberflächenstruktur entstehen. Das kann bei funktionalen Flächen akzeptabel oder sogar gewünscht sein.
Eine Sprühlackierung ermöglicht meist ein feineres und gleichmäßigeres Erscheinungsbild. Sie erfordert jedoch eine staubarme Arbeitsumgebung, sorgfältige Abdeckung und einen kontrollierten Farbauftrag.
Tipp: Lackieren Sie zuerst ein Reststück. Prüfen Sie nach vollständiger Aushärtung Haftung, Kratzfestigkeit, Farbwirkung und Verträglichkeit.
Wie gut sich eine Kunststoffplatte lackieren lässt, hängt vor allem von ihrer Oberflächenenergie, ihrer Zusammensetzung und einer möglichen Beschichtung ab.
| Kunststoff oder Oberfläche | Grundsätzliche Eignung | Was ist zu beachten? | |
|---|---|---|---|
| ABS | Häufig gut lackierbar | Geeignete Reinigung, gegebenenfalls Anschleifen und ein abgestimmter Kunststoffprimer | |
| Hart-PVC | Häufig gut lackierbar | Lack und Reiniger müssen mit PVC verträglich sein | |
| PETG | Mit passendem Lack möglich | Lösemittel können die Oberfläche angreifen; vorher unbedingt testen | |
| Acrylglas | Mit geeignetem Lack möglich | Ungeeignete Lösemittel können Spannungsrisse und matte Stellen verursachen | |
| Polycarbonat | Mit abgestimmtem System möglich | Chemische Verträglichkeit und mögliche Spannungsrisse beachten | |
| HPL-Oberfläche | Nach geeigneter Vorbereitung häufig möglich | Reinigen, anschleifen und ein abgestimmtes Beschichtungssystem verwenden | |
| PE | Schwierig | Niedrige Oberflächenenergie; meist spezielle Vorbehandlung und Haftvermittler erforderlich | |
| PP | Schwierig | Normale Lacke haften häufig nicht dauerhaft; spezielles System erforderlich | |
| PTFE | Für übliche Heimwerkerverfahren kaum geeignet | Extrem haftungsarme Oberfläche; besondere industrielle Verfahren notwendig |
Diese Einordnung ist nur eine allgemeine Orientierung. Zusatzstoffe, Oberflächenbehandlungen und Deckschichten können die Lackierbarkeit einer konkreten Platte verändern.
Polyethylen und Polypropylen besitzen eine vergleichsweise niedrige Oberflächenenergie. Flüssige Lacke und Klebstoffe benetzen die Oberfläche deshalb häufig nur unzureichend.
Eine Beschichtung kann zunächst haften, sich später aber bei mechanischer Belastung, Biegung oder an den Kanten wieder lösen. Für eine dauerhafte Lackierung werden deshalb meist spezielle Haftvermittler und professionelle Vorbehandlungsverfahren benötigt.
PTFE besitzt eine ausgesprochen haftungsarme Oberfläche. Diese Eigenschaft ist bei vielen technischen Anwendungen gewünscht, erschwert aber das Lackieren und Verkleben erheblich.
Mit üblichen Farben, Grundierungen und Heimwerkerverfahren ist eine belastbare Beschichtung deshalb kaum zu erreichen.
Eine Folierung bietet eine große Auswahl an Farben, Mustern und Dekoren. Anders als bei einer durchgefärbten Platte wird dabei lediglich die sichtbare Oberfläche verändert.
Besonders gut lässt sich eine Folie auf einer glatten, ebenen und sauberen Fläche verarbeiten. Die Oberfläche muss ausreichend haftfähig sein und darf keine Rückstände von Fett, Silikon oder Pflegemitteln aufweisen.
Werbeschilder und Infotafeln aus Aluverbundplatten mit bedruckten Folien sind günstig. Die bedruckte Fläche sollte immer ein paar Millimeter größer ausfallen als die Platte.
Mit einem Rakel lässt sich Folie auf den glatten Flächen recht einfach umd Blasenfrei aufbringen. Die beschrifteten Schilder können bei Bedarf einfach überfoliert werden.
Probleme können insbesondere bei sehr rauen, strukturierten oder haftungsarmen Oberflächen entstehen. Auch PE und PP lassen sich mit gewöhnlichen selbstklebenden Dekorfolien nicht immer dauerhaft bekleben.
Bei unbekanntem Material sollte die Haftung zunächst mit einem kleinen Folienstück getestet werden. Dabei ist nicht nur die sofortige Haftung entscheidend. Die Probe sollte mehrere Tage auf der Platte verbleiben und anschließend auch an Kanten und Ecken kontrolliert werden.
Achtung: Weichmacher, ungeeignete Reiniger oder chemisch unverträgliche Klebstoffe können sowohl die Folie als auch die Kunststoffoberfläche verändern.
Welche Methode am besten geeignet ist, hängt vom Material, vom gewünschten Erscheinungsbild und von den eigenen Möglichkeiten ab.
| Methode | Geeignet für | Vorteile | Nachteile | |
|---|---|---|---|---|
| Streichen | Größere funktionale Flächen, bei denen eine leichte Rollen- oder Pinselstruktur akzeptabel ist | Einfache Verarbeitung, wenig Ausrüstung erforderlich | Oberflächenstruktur kann sichtbar bleiben | |
| Lackieren | Dekorative Flächen mit möglichst gleichmäßigem Erscheinungsbild | Feine und hochwertige Oberfläche möglich | Aufwendige Vorbereitung und abgestimmtes Lacksystem notwendig | |
| Folieren | Glatte Platten und dekorative Farb- oder Designänderungen | Große Auswahl, keine Trocknungszeit, teilweise wieder entfernbar | Kanten, Blasen und ungeeignete Untergründe können Probleme verursachen |
Eine bereits in der gewünschten Farbe hergestellte Platte ist besonders sinnvoll, wenn Schnittkanten, Bohrungen oder Kratzer möglichst wenig auffallen sollen.
Nachträgliche Lackierungen und Folierungen verändern dagegen nur die Oberfläche. Sie bieten mehr gestalterische Freiheit, benötigen aber eine geeignete Vorbereitung und können bei Beschädigungen den ursprünglichen Untergrund sichtbar werden lassen.
Bei Kunststoffplatten kann die Farbe im gesamten Material verteilt sein oder lediglich durch eine Deckschicht, Beschichtung beziehungsweise Folie entstehen. Dieser Unterschied beeinflusst das Aussehen von Schnittkanten, Bohrungen und Kratzern.
Eine schwarze oder weiße Platte kann nachträglich farbig gestaltet werden. Ob Streichen, Lackieren oder Folieren funktioniert, hängt jedoch stark vom Kunststoff und seiner Oberfläche ab.
ABS, Hart-PVC und einige beschichtete Oberflächen lassen sich mit einem abgestimmten Aufbau von Haftvermittern, Farben und Lacken oder Folien häufig gut bearbeiten. Bei PE, PP und insbesondere PTFE ist eine dauerhafte Haftung von Farben und Folien deutlich schwieriger. Ein Test an einem Reststück schützt deshalb vor unerwünschten Reaktionen und einem ungleichmäßigen Ergebnis.
Bei einer durchgefärbten Kunststoffplatte sind die Farbpigmente im gesamten Material verteilt. Deshalb zeigen auch Schnittkanten, Bohrungen und tiefere Kratzer grundsätzlich denselben Farbton.
Bei einer oberflächlich gefärbten Platte kann an Schnittkanten, Bohrungen oder tieferen Beschädigungen ein andersfarbiger Kern sichtbar werden. Die auf der Oberfläche Sichtbare Farbe stammt dann beispielsweise von einer Deckschicht, Beschichtung, Bedruckung oder Folie.
Nein. Die Lackierbarkeit hängt vom Kunststoff und von seiner Oberfläche ab. ABS und Hart-PVC lassen sich mit geeigneter Vorbereitung häufig gut lackieren. PE, PP und PTFE sind aufgrund ihrer haftungsarmen Oberfläche deutlich schwieriger.
Mit normaler Farbe ist meist keine dauerhaft zuverlässige Haftung zu erwarten. Für PE und PP werden spezielle Vorbehandlungen, Haftvermittler und passende Beschichtungssysteme benötigt.
Grundsätzlich ist das bei einem lackierbaren Kunststoff möglich. Für einen deckenden hellen Farbton können ein geeigneter Haftgrund und mehrere dünne Lackschichten erforderlich sein. Die Verträglichkeit sollte zuvor an einem Reststück geprüft werden.
Gut geeignet sind vor allem glatte, saubere und ausreichend haftfähige Oberflächen. Stark strukturierte Platten sowie haftungsarme Kunststoffe wie PE oder PP sind hingegen nicht optimal für das Folieren geeignet und können eine spezielle Folie oder Vorbehandlung erfordern.
Lackieren kann eine dauerhaft geschlossene und hochwertige Oberfläche erzeugen, benötigt aber eine sorgfältige Vorbereitung. Folieren bietet mehr Farben und Dekore und kann je nach Folie später wieder verändert werden. Entscheidend ist, welche Methode zum vorhandenen Kunststoff passt.
Bei beschichteten oder mehrschichtigen Platten kann der Kern eine andere Farbe besitzen. Auch bei durchgefärbten Platten können Oberflächenstruktur, Glanzgrad und Lichteinfall dazu führen, dass die Schnittkante optisch etwas anders wirkt.